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SENDEREIHE

 

„EINFÜHRUNG  IN  AGNI  YOGA“

 

 

 

SENDUNG  6

 

Die Bruderschaft von Schambhala

 

Meine Damen und Herren,

 

ich freue mich, Sie zu Sendung 6 unserer Reihe „Einführung in Agni Yoga“ begrüßen zu dürfen!

 

In Sendung 5 hatten wir über die Hierarchie der Seelen gesprochen, die vom Grashalm über den Christus bis hinauf zu Gott reicht.

 

Heute wollen wir noch konkreter werden. Heute wollen wir uns den Repräsentanten dieser Hierarchie auf unserer Erde zuwenden, der nächsthöheren Stufe oberhalb des Menschen, den Mahatmas der Bruderschaft von Schambhala.

 

 

1. Reale Existenz der Bruderschaft

 

Wir hatten in den beiden vorangegangenen Sendungen schon herausgearbeitet: Aus den Gesetzen der Evolution und der Hierarchie ergibt sich: Wie es Wesen gibt, die auf der evolutionären Leiter unterhalb des Menschen stehen (Tiere, Pflanzen), so gibt es auch solche, die über uns stehen.

 

Diese höheren Wesen haben sich in den letzten etwa 150 Jahren als die Mahatmas der Bruderschaft von Schambhala zu erkennen gegeben:

 

Wir hatten in Sendung 1 „Grundlagen des Agni Yoga“ schon über die drei wesentlichen Initiativen der Bruderschaft in dieser Zeit gesprochen. Sie sind mit den Namen Helena Blavatsky, Theosophische Gesellschaft und Mahatma-Briefe, mit Francia LaDue und den Tempellehren sowie mit Helena Roerich und dem Agni Yoga verbunden.

 

Hier sind die Mahatmas in vielfältiger Weise mit einer großen Zahl von Menschen physisch, brieflich und rein gedanklich in Verbindung getreten - mit dem Ziel, neues Wissen zu vermitteln und die Evolution auf der Erde voranzubringen. Ihre übermenschlichen Kräfte, Fähigkeiten und Kenntnisse sind dabei klar zutage getreten.

 

Natürlich können wir niemanden von Ihnen hindern, weiter zu zweifeln und die zahlreichen Zeugnisse über die Mahatmas als Lügen oder Produkte einer überspannten Phantasie abzulehnen. Wenn Sie aber Ihr Herz öffnen, werden Sie erkennen:

 

Die Schriften (Mahatma-Briefe, Tempellehren, Agni Yoga) sind von so hoher Weisheit, dass sie unmöglich von Menschen stammen können. Dann aber gilt: Wenn die Hohe Lehre existiert, so muss es auch den Hohen Lehrer geben, den Urheber dieser Schriften.

 

 

2. Gemeinschaft der Heiligen

 

Sie sollten nicht glauben, es gäbe nur einen einzigen „Gottessohn“. Es gibt keine vereinzelten Wesen im Universum. Ein jeder gehört zu einer bestimmten Stufe und der entsprechenden Ebene der Hierarchie. Natürlich haben von den Milliarden von unsterblichen Seelen, die zu unserem Planeten gehören, im Laufe der Jahrtausende schon mehrere die nächsthöhere Stufe erreicht.

 

Diese höheren Wesen leben nicht nebeneinander her oder getrennt voneinander. Sie bilden natürlicherweise eine Gemeinschaft - schon aufgrund ihrer gemeinsamen Verantwortung für diejenigen, die unter ihnen stehen.

 

Mit der Existenz der Bruderschaft von Schambhala wird die „Gemeinschaft der Heiligen“ konkret. Es handelt sich um eine überzeitliche Gemeinschaft, in der die drei großen Religionsstifter Buddha, Jesus und Mohammed sowie ihre Jünger, Apostel, Heiligen, Nachfolger und engsten Mitarbeiter, von Platon bis Mahatma Gandhi, zusammengeschlossen sind, um gemeinsam ihre Verantwortung für die Erde wahrzunehmen.

 

Welcher Nation oder Religion Sie auch angehören, seien Sie sicher: Ihr Held und Lieblingsheiliger gehört auch zu diesem erlauchten Kreis!

 

Sie verstehen erneut, wie grotesk es ist, wenn Fanatiker im Namen der Religion Krieg gegeneinander führen: Sie verraten damit die Ideale derer, die sie anbeten.

 

 

3. Irdischer Sitz

 

Diese Gemeinschaft hat ihre Aufgabe auf unserem Planeten. Daher ist auch ihr Sitz nicht irgendwo im Himmel, sondern hier auf unserer Erde - nämlich in Schambhala, einem abgelegenen, unzugänglichen Ort im Himalaya. Das ist die Stelle, an der Himmel und Erde, geistige und materielle Welt sich berühren.

 

Viele Legenden berichten seit alten Zeiten von diesem heiligen Ort, darunter im Westen die Erzählung von James Hilton über Shangri-La („Der verlorene Horizont“).

 

Die Mahatmas hatten früher Aschrams in verschiedenen Ländern der Erde. Die schrecklichen Zustände der heutigen Zeit zwangen sie aber zum Schaden der Menschheit, die übrigen Stützpunkte aufzugeben.

 

Warum ist ein Bollwerk der Hierarchie auf Erden notwendig? Weil die Erde nur mit irdischen Mitteln, mit menschlichen Händen und Füßen gerettet werden kann. Dieses Gesetz gilt auch für die Meister der höheren Stufen. Auch sie, die längst das Recht erworben haben, in höheren Welten unter besseren Bedingungen zu leben, müssen sich den irdischen Verhältnissen anpassen, wenn sie hier unten helfen wollen.

 

So benötigen sie zum Beispiel Geld wie jeder andere Mensch, um das zu beschaffen, was für ihr Leben und ihre Arbeit erforderlich ist. Sie können sogar erkranken, wenn sie sich zu lange den schlechten Ausstrahlungen der irdischen Welt aussetzen.

 

 

4. Lenker der Evolution

 

Die Bruderschaft arbeitet unermüdlich für das Wohl der Welt. Entsprechend der Größe und den Schwierigkeiten dieser Aufgabe geht ihre Arbeit in höchster Anspannung und unter unvorstellbaren Mühen vor sich, wahrhaft im Schweiße ihres Angesichts. Das Bild von auf Wolken sitzenden, zur Harfe singenden Engeln, das sich die Menschen über die höheren Stufen so gerne machen, könnte nicht unzutreffender sein.

 

Die Bruderschaft ist eine Gemeinschaft von Kriegern des Lichts, die sich dem Kampf für den Fortschritt und gegen Unwissenheit, Unglauben und Ungeistigkeit verschrieben haben.

 

Die Bruderschaft lenkt seit Jahrtausenden die menschliche Evolution. Wenn sie uns nicht geführt hätten, wären wir heute noch auf dem Niveau der Steinzeitmenschen. Man kann sie als eine Weltregierung bezeichnen, der wir uns – zu unserem eigenen Nutzen – unterordnen sollten.

 

Sie entsandte ihre Mitglieder, Schüler oder Beauftragten als Boten, Philosophen, Könige, Wissenschaftler, Erfinder, Heerführer oder Propheten an die Brennpunkte der Geschichte, um die Entwicklung der Menschheit voranzutreiben.

 

Leider wurden die meisten Hinweise missachtet. Wir Menschen haben unseren Großen Brüdern ihre Mühen nicht gedankt, sondern sie ans Kreuz geschlagen.

 

 

5. Aufnahme neuer Mitglieder

 

Wir kommen jetzt zu einem Punkt, der ganz entscheidend ist für das neue Weltverständnis: Wir hatten in der letzten Sendung gesagt: Ihr geistiger Weg wird nur dann konkret, wenn Sie sich dazu entschließen, sich einen Lehrer zu suchen und ihm nachzufolgen.

 

Erkennen Sie: Wenn Sie sich für die Nachfolge eines Lehrers entscheiden, müssen Sie bereit sein und fähig werden, eines Tages als Nachfolger in sein kosmisches Amt einzutreten!

 

Um eine lebendige Gemeinschaft zu bleiben, muss sich die Bruderschaft von Schambhala regelmäßig durch frische Kräfte regenerieren. Die älteren Mitglieder sterben zwar nicht. Aber sie haben ein Recht darauf, dass wir ihnen das Opfer ihres Verbleibens auf der Erde nicht allzu lange abverlangen; dass wir ihnen ermöglichen – wofür es nach ihrer Entwicklung schon längst an der Zeit ist -, auf höhere Planeten überzusiedeln, um dort selbst weiter voranzuschreiten. Das ist aber nur möglich, wenn einige von uns eines Tages ihren Platz in der Weltregierung einnehmen.

 

Die Mahatmas suchen also dringend, neue Mitglieder in ihren Kreis aufzunehmen. Diese müssen bereit sein, sich ausbilden zu lassen und das Große Werk fortzuführen. Wer von Ihnen stellt sich dieser gigantischen Aufgabe?

 

 

6. Historische Zeugnisse des Auftretens der Bruderschaft

 

In Heft 6 „Die Bruderschaft von Schambhala“ der Reihe „Einführung in Agni Yoga“ (siehe www.lebendige-ethik-schule.de/hefte.htm) haben wir aus der Fülle der Beispiele einige historische Zeugnisse des Auftretens der Bruderschaft in der menschlichen Geschichte zusammengestellt, z.B. gegenüber dem schwedischen König Karl XII, der französischen Königin Marie Antoinette, Napoleon und George Washington.

 

Wir können das nicht alles im Rahmen dieser Sendung vortragen und bitten Sie, dort nachzulesen.

 

Nur ein Fall sei hier statt aller aufgeführt:

 

In der Zeit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, als man sich vorbereitete, sich von England zu trennen, trug sich ein bemerkenswertes Ereignis zu. Im Verlauf dieser historischen Konvention ergab sich ein Moment der Verzögerung und Unsicherheit. Plötzlich trat ein großer Fremder aus der Mitte der Versammelten und hielt eine feurige Rede, die mit den Worten schloss: „Amerika soll frei sein!“ Die Begeisterung der Versammelten war entfacht, und die Unabhängigkeitserklärung wurde unterzeichnet. Doch als die Delegierten sich anschickten, jene Person, die ihnen geholfen hatte, zu begrüßen, machten sie die erstaunliche Entdeckung, dass der Fremde verschwunden war.

So kann man in der ganzen Geschichte die helfende Hand der Großen Gemeinschaft des Lichts wahrnehmen. (HR I/3, 73, 74; Br II, 6) 

 

 

7. Begegnungen mit Mahatmas

 

Es gibt eine Fülle von Berichten über persönliche, physische Treffen mit einem der Mahatmas, u.a. von Helena Blavatsky und Helena Roerich.

 

Auch dazu können wir an dieser Stelle nur beispielhaft ein Ereignis hervorheben, von dem Henry S. Olcott erzählt. Er war als Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft der engste Mitarbeiter von Frau Blavatsky. Er ist als Rechtsanwalt und Oberst der US-amerikanischen Armee sicherlich nicht verdächtig, ein mystischer Spinner zu sein.

 

Hören wir einen Ausschnitt aus Olcotts Tagebüchern:

 

Ich las gerade ruhig, mit all meiner Aufmerksamkeit auf mein Buch konzentriert. Keines der Ereignisse des Abends hatte mich darauf vorbereitet, einen Adepten in seinem Astralkörper zu sehen; ich hatte es mir nicht gewünscht, in meiner Vorstellung heraufbeschworen oder im Mindesten erwartet.

Während ich las, meine Schulter etwas von der Tür abgewandt, kam plötzlich ein Schimmer von etwas Weißem in die rechte Ecke meines rechten Auges; ich wandte den Kopf, legte erstaunt mein Buch nieder, und sah einen in weiße Gewänder gekleideten Orientalen von riesiger Statur sich über mir auftürmen, der ein Kopftuch oder Turban aus bernsteinfarben-gestreiftem Stoff trug, handbestickt mit gelber Seide. Langes, rabenschwarzes Haar fiel unter seinem Turban auf die Schultern; sein schwarzer Bart, nach Art der Rajputen vertikal am Kinn geteilt, war an den Enden hochgezogen bis zu den Ohren; seine Augen sprühten von Seelenfeuer; Augen mit gleichzeitig gütigem und durchdringendem Blick; die Augen eines Lehrers und eines Richters, aber gemildert durch die Liebe eines Vaters, der seinen Sohn ansieht, der Rat und Führung benötigt.

Er war ein so großer Mann, so durchdrungen von der Majestät moralischer Stärke, so leuchtend spirituell, so offensichtlich über der durchschnittlichen Menschheit stehend, dass ich mich in seiner Gegenwart beschämt fühlte, mich verneigte und mein Knie beugte, wie man es vor einem Gott oder einer gottähnlichen Person tut.

Eine Hand wurde leicht auf meinen Kopf gelegt, eine süße, aber starke Stimme bat mich, sitzenzubleiben, und als ich aufsah, hatte sich die Erscheinung auf den anderen Stuhl an der gegenüberliegenden Seite des Tisches gesetzt.

Er sagte mir, er sei in der Krise gekommen, in der ich ihn benötigte; dass meine Handlungen mich zu diesem Punkt gebracht hätten; dass es an mir allein liege, ob er und ich uns in diesem Leben öfter treffen würden in Zusammenarbeit für der Beste der Menschheit; dass ein großes Werk für die Menschheit getan werden müsse, und dass ich berechtigt sei, daran teilzunehmen, wenn ich wolle; dass ein mystisches Band meine Kollegin und mich zusammengebracht habe, das jetzt noch nicht erklärt werden dürfe; ein Band, das nicht zerrissen werden könne, wie gespannt es zu Zeiten auch sein möge. Er sagte mir Dinge über H.P.B. [Helena P. Blavatsky], die ich nicht wiedergeben darf, und über mich selbst, die keinen Dritten etwas angehen. Wie lange er blieb, vermag ich nicht zu sagen, vielleicht eine halbe Stunde oder eine Stunde; es schien mir nur eine Minute, so wenig beachtete ich den Flug der Zeit.

Schließlich erhob er sich; ich staunte über seine Größe und bemerkte eine Art von Glanz in seiner Haltung, kein äußeres Strahlen, sondern der warme Schein eines inneren Lichtes - des Geistes.

Plötzlich kam mir der Gedanke: „Was, wenn das nur eine Halluzination ist; was, wenn H.P.B. einen hypnotischen Zauber über mich geworfen hat? Ich wünschte, ich hätte ein greifbares Objekt, um mir zu beweisen, dass er tatsächlich hier war; etwas, das ich berühren könnte, wenn er gegangen ist!“

Der Meister lächelte freundlich als lese er meine Gedanken, wand den Fehtâ von seinem Kopf, grüßte mich gütig zum Abschied und - war verschwunden: sein Stuhl war leer; ich war allein mit meinen Gefühlen! Nicht ganz allein allerdings, denn auf dem Tisch lag das bestickte Kopftuch; ein greifbarer und dauerhafter Beweis dafür, dass ich nicht „überblickt“ oder psychisch genarrt worden war, sondern einem der Älteren Brüder der Menschheit, einem der Meister unserer schwerfälligen Schüler-Rasse von Angesicht zu Angesicht gegenübergestanden hatte.

Ich wurde danach noch mit Treffen mit diesem und anderen Meistern gesegnet, aber es hätte keinen Gewinn, Geschichten von Erfahrungen zu wiederholen, von denen die Vorstehende ein genügendes Beispiel gibt. Wenn auch andere weniger Glückliche zweifeln mögen, ich WEISS. (Henry S. Olcott, Old Diary Leaves, Band 1, S. 379-381) 

 

Soweit Olcott in seinem Tagebuch. Der Turban befindet sich noch heute im Hauptquartier der Theosophischen Gesellschaft in Adyar, Indien.

 

 

8. Der Weg nach Schambhala

 

Nur in ganz seltenen Fällen durften weit fortgeschrittene Menschen Schambhala im physischen Körper besuchen, so zum Beispiel Apollonius von Tyana, Paracelsus, Helena Blavatsky und das Ehepaar Helena und Nikolaus Roerich. Sie erhielten dort eine Ausbildung, höheres Wissen und Aufträge zur Ausführung nach Rückkehr unter die Menschen.

 

Kein Unberufener aber wird jemals in der Lage sein, diesen Ort ausfindig zu machen oder gar zu betreten. Er ist bestens gegen Eindringlinge geschützt.

 

Es ist auch nicht unsere Aufgabe, ungerufen diesen hohen Ort aufzusuchen. Unser Weg ist, uns der Bruderschaft im Geist zu nähern, indem wir das Ideal ihrer Lebensweise nachahmen. Der Aufstieg zu den Höhen Tibets findet zunächst auf der geistigen Ebene statt.

 

 

9. Zusammenarbeit mit der Bruderschaft

 

Fortgeschrittene Menschen aller Zeiten, aller Völker und aller Glaubensrichtungen haben als Mitarbeiter, Abgesandte oder inkarnierte Mitglieder der Bruderschaft auf Erden gewirkt: Hermes, Orpheus und Krischna, Konfuzius, Laotse und Milarepa, Moses, Salomon und David, Zarathustra, Pythagoras, Perikles, Platon, Apollonius von Tyana, Seneca und Marc Aurel, Akbar d.G., Origenes, die Heiligen Antonius d. Gr., Franz von Assisi, Theresa von Avila, Sergius von Radonesch und Katharina von Siena, Leonardo da Vinci, Paracelsus, Jakob Boehme und St. Germain, Ramakrishna, Vivekananda und viele andere mehr.

 

Wir dürfen annehmen, dass auch die Glaubenshelden unserer Tage wie Albert Schweitzer, Maximilian Kolbe, Mahatma Gandhi oder Mutter Teresa der Bruderschaft nahestanden. Selbst wenn sie sie nicht gekannt haben sollten, waren sie doch ihre unbewussten Mitarbeiter, indem sie dem einen Geist und der einen Wahrheit dienten.

 

Wenn so hohe Meister tatsächlich existieren, kann es für den Hochgesinnten nur ein einziges Bestreben geben: Sich zu ihnen auf den Weg machen, sich vollkommen in ihren Dienst stellen, ihre Anweisungen ausführen, sich ihrer Aufmerksamkeit würdig erweisen und an den großen Zielen mitwirken, die sie verfolgen.

 

Lesen Sie noch einmal die Legende vom Hl. Christophorus: Er war zu stolz, um irgend jemand anderem als dem höchsten Herren zu dienen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Ist es nicht beschämend, welchen nichtigen, selbstsüchtigen Interessen – eigenen und denen anderer – wir heute noch unsere Zeit und Kraft schenken?

 

Das höchste Ziel und das wichtigste Amt, das ein Mensch je erreichen kann, ist: Zunächst ein Schüler und sodann ein Mitarbeiter der Bruderschaft zu werden und sie nach Kräften unterstützen zu dürfen. Das ist das größte Abenteuer der heutigen Zeit.

 

Die Mahatmas erwarten unsere Mitarbeit an ihrem großen Werk. Ohne die Mitwirkung der Menschen können sie die Erde nicht voranbringen. Die besten Menschen sind verpflichtet, ihnen jedenfalls einen kleinen Teil ihrer ungeheuren Last abzunehmen.

 

 

10. Hilfe nur, solange Fortschritt möglich

 

Die Mahatmas bleiben auf der Erde zu unserer Unterstützung. Sie teilen weiterhin unser Leben auf diesem unterentwickelten Planeten, obwohl sie sich längst das Recht erworben haben, in höheren, angenehmeren Welten zu leben.

 

Allerdings gilt überall im Kosmos das Prinzip der Zweckmäßigkeit. Das bedeutet: Wie wir selbst die Hoffnung auf Besserung eines unwilligen Pferdes oder eines halsstarrigen Hundes eines Tages aufgeben, so würde sich auch die Bruderschaft von uns abwenden, wenn keine Aussicht mehr bestehen sollte, dass wir auf absehbare Zeit unsere Lektion lernen. Sie müsste sich dann im Interesse einer sinnvolleren Anwendung ihrer begrenzten Kräfte anderen Zivilisationen auf anderen Planeten zuwenden, die empfänglicher für ihre Weisungen und Ziele sind.

 

Die Menschheit würde dann auf lange Zeit in Finsternis zurückfallen - so lange, bis sie sich durch geläutertes Verhalten eine neue Gelegenheit verdient hat, durch höhere Wesenheiten belehrt und geführt zu werden.

 

Sehen wir zu, dass es dazu nicht kommt! Benehmen wir uns nicht wie störrische Esel! Anerkennen wir das hierarchische Prinzip! Ordnen wir uns vertrauensvoll der Weltregierung unter, die von noch weiter Oben eingesetzt wurde! Das ist nur zu unserem eigenen, unermesslichen Nutzen!

 

 

 

 

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