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Material

 

 

Sendereihe „Experiment Unsterblichkeit“

 

Sendung 1: Der Schatz

 

Wenn ein ganz einfacher Mensch euch fragt: „Was ist die Aufgabe der Lehre“, so sagt: „Dass du gut leben mögest!“ Es ist nicht nötig, ihn mit komplizierten Erwägungen zu überladen. Möge sein Wesen von dem Bewusstsein erfüllt sein, dass die gesamte Lehre um die Verbesserung seines Lebens besorgt ist. Das Verständnis für Verantwortung mag später kommen. Zuerst verkündet Freude und Verbesserung des Lebens. (AY 65)

 

Der unsterbliche Mensch – wird das nicht der Zukunft würdig sein? (AY 553)

Wir sind keine vorübergehenden, sondern unendliche Wesenheiten. (Herz 515) 

Mit dem „sichtbaren“ Menschen haben wir nichts zu tun. Er ist für uns nur ein Schleier, der vor profanen Augen jenes andere Ego verhüllt, mit dessen Entwicklung wir befaßt sind. Unsere größte Schwierigkeit ist es, unsere Schüler zu lehren, sich nicht von der äußeren Erscheinung täuschen zu lassen. (MB I, 290, 292; Lauppert, Briefe, 83)

 

Um das Wirkliche zu erkennen, denkt nicht, daß ihr eine Seele habt, sondern daß die Seele euch hat. (TL V, 261) 

 

Nicht der Mensch hat eine Seele, sondern die Seele hat den Menschen. (TL X, 554)

 

Eines Tages wird der Mensch sich seines eigenen wirklichen Wesens voll bewußt werden, während er sich jetzt nur seines Körpers und Intellekts, die er fälschlich sein Selbst nennt, bewußt ist. (TL VI, 286) 

 

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme doch Schaden an seiner Seele? (Mt 16, 26)

 

Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird’s sein, das du bereitet hast? (Luk 12, 20)

 

Gleichwie der Mensch abgenutzte Kleider ablegt und andere neue anzieht, so legt der Geist die abgenutzten Körper ab und geht in andere neue ein. (Bhagavad Gita II, 22) 

 

Der Mensch soll an Unsterblichkeit glauben, er hat dazu ein Recht, es ist seiner Natur gemäß. (Goethe zu Eckermann, 4. Februar 1829) 

 

Wenn einer fünfundsiebzig Jahre alt ist, kann es nicht fehlen, daß er mitunter an den Tod denke. Mich läßt dieser Gedanke in völliger Ruhe, denn ich habe die feste Überzeugung, daß unser Geist ein Wesen ist ganz unzerstörbarer Natur; es ist ein fortwirkendes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist der Sonne ähnlich, die bloß unsern irdischen Augen unterzugehen scheint, die aber eigentlich nie untergeht, sondern unaufhörlich fortleuchtet. (Goethe zu Eckermann, 2. Mai 1824) 

 

Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit. Denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinen Geist nicht ferner auszuhalten vermag. (Goethe zu Eckermann, 4. Februar 1829) 

 

Zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema lesen Sie bitte Heft 1 („Der unsterbliche Mensch“) der Einführung in Agni Yoga: www.lebendige-ethik-schule.de/hefte.htm

 

 

Sendung 2: Wie erkenne ich meine Seele?

 

 

Man muss verstehen, dass es nicht Unser Brauch ist, blinden Glauben zu fordern. Was wäre der Nutzen solch einer Forderung, wenn Beobachtung und Aufmerksamkeit bessere Ergebnisse zeitigen?! (Br I, 256) 

 

Es ist entsetzlich, sich vorzustellen, dass einerseits zu blindem Glauben genötigt und gleichzeitig Erkenntnis verboten wird! (Br II, 376)

 

 

Die Vorstellung der Menschheit über die Welt ist von der Wahrheit weit entfernt. (U II, 787) 

 

Nur ein geringer Teil der Wirklichkeit wird von der Menschheit anerkannt. Die Menschheit verharrt in einer eng begrenzten Wirklichkeit; nach menschlichem Begriff beschränkt sich die Wirklichkeit auf das Sichtbare. (U II, 437)

 

Welche Vervollkommnung kann durch Erkennen der Wirklichkeit erlangt werden! Diese Wirklichkeit muss in den Vordergrund gestellt und als ein völlig realer Begriff bestätigt werden; dann wird sich die Umwelt bis zur Unkenntlichkeit verändern. Bei genauester Beobachtung wird Wirklichkeit das Bewusstsein erweitern. (AY 590) 

 

 

Wir möchten, dass das Überirdische auf wissenschaftlichem Wege erkannt wird, dem Weg der Beobachtung und Erforschung. Für solche Errungenschaften muss der Mensch das Bewußtsein vertiefen und das Denken heben. (Br II, 592)

 

Es wird eine göttliche Wissenschaft geben. Das Überirdische wird sichtbar werden und das irdische Leben dadurch überirdisch. (Br II, 591)

 

 

Nichts kann das Verstehen der Unsichtbaren Welt vermitteln, außer ihre wirkliche Empfindung. (Herz 298)

 

Die Augen und Ohren kann man täuschen, doch nichts kann das Herz irreführen. Ich sehe mit dem Herzen und höre mit den Herzen, und nichts Unreines wird das Herz berühren. (AY 520) 

 

 

Man sieht nur mit dem Herzen recht. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)

 

 

Zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema lesen Sie bitte Heft 3 („Erkenntnis der höheren Wirklichkeit“) der Einführung in Agni Yoga: www.lebendige-ethik-schule.de/hefte.htm

 

 

Sendung 3: Verwandlung in ein geistiges Wesen

 

Fragt euch selbst: „Was will der Geist?“ (BGM II, 120)

 

Der persönliche Mensch ist nur eine flüchtige Erscheinung, ein vergängliches im Vergleich zum wirklichen Menschen, der Seele, die ein sich entwickelndes, dauerndes Wesen ist, „ewig in den Himmeln“, und keinen Anfang und kein Ende kennt. Wenn die Vorstellung an Kraft gewinnt, dass die Seele der entscheidende Teil des Menschen ist, wächst auch das Bewusstsein von der Einheit allen Lebens. (TL X, 540)

 

Nicht der Mensch hat eine Seele, sondern die Seele hat den Menschen. (TL X, 554)

 

Der Schüler muss die Mittel erlernen, sein Individualitätsgefühl aus dem verweslichen materiellen Körper in das unverwesliche ewige Nicht-Wesen zu verlagern, das durch sein siebentes Prinzip repräsentiert wird. Betrachten Sie bitte dies als das wahre Ziel der okkulten Wissenschaft. (MB II, 81) 

 

Zieht euer Bewusstsein in euer Inneres, und blickt auf das äußere Leben von eurem eigenen Aussichtspunkt, eurem eigenen Zentrum aus. Seht mit den Augen der Seele. (TL X, 554)

 

 

Sendung 4: Der unsterbliche Mensch

 

Völlige Furchtlosigkeit ist die Grundbedingung dafür, welchem Übel auch immer Einhalt zu gebieten. Doch seien wir ehrlich gegen uns selbst, um festzustellen, wo Angst herrscht und wo sie vertrieben wurde. Angst ist eine Waffe der Finsternis. (FW II, 172)

 

Sieg über Furcht wird die Schwelle des neuen Bewußtseins sein. (AY 538)

 

Man muß die völlige Unanfechtbarkeit und Ewigkeit des Lebens kennen, um furchtlos voranzuschreiten. Man muß die Unzerstörbarkeit seines Wesens begreifen, um diesen Wert auf die Waage zu legen. (FW I, 202) 

 

Möge der Mensch nur verstehen, daß niemand ihn seines Lebens berauben kann. Tapferkeit erstarkt durch das Bewußtsein, daß Leben unzerstörbar ist. Nur das volle Verstehen der Unzerstörbarkeit des Lebens ist von Wert. (Br II, 751) 

 

Furcht ist Unwissenheit. Furcht beraubt den Menschen seines Willens und läßt ihn dadurch schutzlos werden. Der Mensch beschwört die Furcht auf sich herab, der die Überirdische Welt nicht anerkennt. Ein kühner Forscher weiß, daß das menschliche Wesen unzerstörbar ist und daß auch der stärkste durch eine disharmonische Annäherung ausgelöste Krampf durch den Willen überwunden werden kann. Niemand wird vor Furcht geschützt sein, wenn er nicht den Willen hat, sie zu überwinden. (Br II, 830)

 

Wissen birgt das Ende der Furcht. (Gem 194)

 

Denkt über die Frage der Gefahr nach. Sogenannte Gefahr ist nichts anderes als Furcht vor unserem gegenwärtigen Zustand. Doch wenn wir wissen, daß jeder Zustand vom unanfechtbaren Bewußtsein geschaffen wird, dann kann es keine physische Furcht geben. Die Gefahr, vor der man gewöhnlich warnt, wird sich in Bewußtsein auflösen. Deshalb ist das Wachstum des Bewußtseins die wichtigste Grundlage für den Fortschritt. Anstelle von Gefahr werden nur Hindernisse übrigbleiben, die jedoch ein Mittel für die Entwicklung der Energie darstellen. So seid versichert, daß es keine Gefahren gibt.

Unverwundbarkeit ist Unser Schild. Jedes Fleckchen von Furcht ist eine Zielscheibe für den Pfeil des Feindes. Haben wir diese schändlichen Flecken weggewaschen, werden wir unzerstörbar wie die Körper der fernen Welten. Die Entwicklung des Agni Yogi wird zum Schild des Denkens. (AY 406)

 

Ihr wißt, wie man über den Abgrund schreitet. Gefahr bedeutet Freude für euch. (AY 393) 

 

So gibt es Geistwesen mit hoher Spannung, die ihre Aufspeicherungen in vergangenen Inkarnationen gesammelt haben. Ihr Wesenszug, der sie von anderen unterscheidet, wird das absolute Wissen um die Unauflösbarkeit des inneren Ich sein, wodurch der Begriff einer höheren Freiheit entsteht. (BGM II, 289)

 

Wer an der Lehre von der Unbegrenztheit festhält, erlangt vor allem Handlungsfreiheit. (Hier 29)

 

Wessen Bewußtsein an die Höhere Welt angeschlossen ist, der ist standhaft und unbezwingbar; sein Geist erlangte die unzerstörbare und in die Unbegrenztheit reichende Freiheit. (AUM 204)

 

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (Mt 10, 28)

 

 

Sendung 5: Die neue Identität

 

Wir kümmern Uns nicht nur um das irdische Leben, sondern mehr noch um die Überirdische Existenz. (Br II, 795) 

 

Man kann beobachten, dass es ganze Gruppen von Menschen gibt, die von früher her miteinander verbunden sind. (FW III, 550) 

 

Jesus sprach: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Mt 12, 48-50) 

 

Die erste große Wirklichkeit, die in dem erwachenden Bewusstsein des Schülers aufdämmert, ist die Anerkennung seiner Verwandtschaft - seiner Einheit mit dem Meister. Sobald er sich dessen bewusst geworden ist, kann er ihn nicht mehr verleugnen. Seine Pflichten, seine Freuden, sein ganzes Leben sind mit denjenigen des Meisters verknüpft. (TL I, 32) 

 

Der Meister handelt nicht nur wie der Vater einer Familie, er  i s t  der Vater des Schülers, wenn beide zu derselben Gruppenseele gehören. Sowenig wie ein Kind seinen eigenen physischen Vater ersetzen kann, indem er die Funktionen des Vaters einem anderen Mann zuweist, sowenig kann der Schüler den Meister dadurch ausschalten, dass er die Funktionen dieses Meister-Vaters auf einen anderen überträgt, indem er die Ermahnungen, die Richtlinien und Ratschläge des anderen annimmt. (TL V, 232) 

 

Da es laufend Einwirkungen der Feinstofflichen Welt gibt, sollten innige und anhaltende Beziehungen unter den Mitarbeitern beider Welten hergestellt werden. Und so ist es. Dabei sind die Beziehungen nicht so sehr eine Sache der Blutsverwandtschaft, sondern vielmehr geistiger Verwandtschaft. Oft begegnen solche Mitarbeiter einander auch auf der irdischen Ebene; wenngleich sie infolge nationaler Verschiedenheit und Umstände getrennt sein mögen, wird sie dennoch ein inneres Gefühl zusammenbringen. Unter ihnen wird sehr leicht Vertrauen aufkommen. (AUM 156) 

 

Wenn wir nach wahren Freunden suchen, so werden wir sie in der Feinstofflichen Welt finden. (Herz 564) 

 

Ein Agni Yogi muss sich von den Herkömmlichkeiten aller Völker lossagen, obgleich er zeitweilig einer bestimmten Nation angehört. (AY 171)

 

Das Herz bedarf der ständigen Speisung, anderenfalls, beraubt der höchsten Verbindung, verkümmert es. (Herz 9)

 

Der Geist muss bewusst genährt werden. (AY 27)

 

Die Menschen der Welt darben aus Mangel an geistiger Nahrung. (TL II, 64)

Wir nehmen jeden Tag Nahrung zu uns, und ohne sie halten wir den Tag für erbärmlich. Doch unser Geist erhält auch Nahrung durch Gedanken, und ohne sie ist der Tag sogar verbrecherisch. Erinnern wir uns an die Grundlagen des Yoga wie an Brot und Milch. (AY 357)

 

Dass aber die menschliche Seele nicht weniger als der Körper der Nahrung bedarf, und zwar in bestimmten Zeitabständen und in genügender Menge, wird nicht immer erkannt oder anerkannt. Infolgedessen findet die Ernährung der Seele meistens sehr ungenügend und unregelmäßig statt, und ein aufmerksamer Beobachter erkennt die Folgen dieser Vernachlässigung an den Gesichtern und Gestalten der Menschen. (TL II, 59)

 

Auf dieser göttlichen Ebene ist jeder Mensch der Erbauer seiner eigenen Seele und der Architekt seiner eigenen Unsterblichkeit. (TL VII, 365) 

 

Als erstes solltet ihr euch die Aufgabe stellen, ein Idealbild von dem zu schaffen, was ihr selbst zu sein wünscht, und es in die Gewänder des Glaubens und der Hoffnung kleiden, die stark genug sind, dem Ansturm standzuhalten. (TL V, 206) 

 

Jeder Geist schafft sich seine Welt, und die Schönheit oder Hässlichkeit der geschaffenen Welt hängt von der Beschaffenheit des Bewusstseins ab. (U II, 719)

 

Der Name, den du jetzt trägst, wird mit dir sterben, aber dein eigener, wahrer Name ist in Herz und Händen deines himmlischen Vaters eingraviert. (ALH I, 106) 

 

 

 

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